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Karriere als Fremdsprachenkorrespondentin

Eine Fremdsprachenkorrespondentin stellt sich vor und zeigt ihren beruflichen Werdegang

Hallo liebe Interessenten*innen,

ich bin Milena Bott und es freut mich, dass ihr auf mich aufmerksam geworden seid. Ich möchte mich kurz vorstellen und euch ein paar spannende Details aus meinem Werdegang als Fremdsprachenkorrespondentin erzählen. Ihr werdet sehen, welche interessanten Möglichkeiten diese Ausbildung bereithält:

Seit 2015 bin ich Lehrkraft für Englisch an der Berufsfachschule für Fremdsprachenberufe der bfz gGmbH in Nürnberg. Nach der Mittleren Reife habe ich selbst diese Ausbildung absolviert und siehe da, etwas Besseres hätte mir nicht passieren können!

Mir hat die Ausbildung sehr gut gefallen, denn ich habe viel gelernt und bin immer noch begeistert, wie schnell man eine komplett neue Sprache auf einem soliden Niveau sprechen, schreiben und verstehen kann. Was mich besonders fasziniert hat, war, wie sehr sich Business English vom normalen Englisch unterscheidet. Als 2. Sprache habe ich Spanisch neu gelernt. Auch wenn die Noten nicht immer perfekt waren, habe ich am Ende einen sehr guten Abschluss geschafft und wollte einfach noch mehr lernen.

Daher habe ich im Anschluss an die Ausbildung die Fachakademie für Fremdsprachen besucht und diese nach drei Jahren als staatlich geprüfte Übersetzerin und Dolmetscherin abgeschlossen. Da ich unbedingt ins Ausland wollte, habe ich mich dazu entschieden, noch meinen Master zu machen und habe ein Jahr in Edinburgh gelebt und studiert.

Danach kam die große Frage: Was nun? Ich hatte zwar viel theoretisches Wissen und Übung, aber natürlich kaum Berufserfahrung. Also ging das große Bewerben los und zufällig habe ich die Stelle als Lehrkraft für Englisch entdeckt. Ich und Unterrichten? Das hatte ich eigentlich nie mit mir in Verbindung gebracht, aber ich konnte mir durchaus vorstellen, meine Begeisterung für die englische Sprache weiterzugeben. Also habe ich mich zum Glück beworben und wurde nach einem Probeunterricht und einer Elternzeitvertretung fest ins Lehrerteam aufgenommen. Dabei erlangte ich auch die amtliche Lehrgenehmigung für diese Schulart.

Nun arbeite ich schon seit fünf Jahren hier und bin nebenberuflich selbstständig als Übersetzerin und Dolmetscherin tätig. Nach einer Weiterbildung bin ich inzwischen auch eine zertifizierte Schriftdolmetscherin. Für mich ist diese Kombination perfekt! Jeder Tag ist spannend und ich kann immer wieder neue Dinge lernen.

Daher kann ich die Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin allen empfehlen, die ein Interesse an Sprachen haben und offen für neue Dinge sind. Die Ausbildung bietet so viele Möglichkeiten: den direkten Einstieg ins Berufsleben oder - wie in meinem Fall - eine gute Basis, sich weiterzubilden und seinen eigenen Weg zu finden. Unseren zukünftigen Absolvent*innen möchte ich ans Herz legen, offen und neugierig für verschiedene Wege zu bleiben – die Welt steht euch offen!

 

Milena Bott